In der Altstadt von Oradea |
Unser ganzes Gepäck durften wir währenddessen bei einem sehr netten Mann lassen. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem Appartement. Am Abend kam ein Reisebus aus Graz in Oradea an. Wir erwarteten nämlich noch ein Paket, mit Sachen die wir bei Abreise vergessen hatten. Die Paketübergabe lief erfolgreich und war für uns zwei irgendwie ein witziger Moment. Wir ruhten uns noch einmal so richtig aus, bevor es wieder weiterging. Oradea ist eine extrem grüne, saubere und sehenswerte Stadt!
Am nächsten Tag raus aus Oradea, weiter Richtung Zalau, Dej und Bistrita. Wir machten gut Kilometer, das Wetter spielte auch mit, nur der Wind störte uns schön langsam. Mittlerweile bekamen wir auch einen wunderschönen Einblick in die rumänische Landschaft! Genauso wie ich es mir vorstellte, Hügel nach Hügel, extrem grün und total viele alte kleine Dörfer. Wirklich wunderschön!
Nach Bistrita folgten für mich die härtesten Tage auf der Reise. Der Wind wurde immer stärker und die Steigungen ebenso. Die nächsten zwei Tage hatten wir Pässe über tausend Meter dabei. Im nachhinein stellte sich heraus, dass dies Ausläufer von den 'Karparten' waren. Der Wind blieb aufrecht, doch die Pässe ließen wir hinter uns. Ab Campulung Moldevedesec ging es weiter Richtung Suceava und Botosani. Der Wind begleitete uns dabei immer von vorne oder von der Seite. Wir wussten gar nicht mehr wie es sich anfühlt 50km ohne Wind und ohne Steigungen voran zukommen.
Wir fühlten uns beide extrem wohl in Rumänien! Die Menschen waren extrem nett. Als wir einmal an der Tankstelle standen, um das freie WLAN zu nutzen, kam ein Polizeiwagen und stellte sich neben uns. Er quatschte mich an, in weiterer Folge sagte ich ihm das ich nur englisch und deutsch spreche. Ihn interessiert dies aber nicht und sprach einfach auf rumänisch weiter. Sein Daumen ging dabei aber nach oben und wir lachten. Ich glaube, er fand unser Projekt ganz interessant. Wenn wir unser Zelt aufbauten und Menschen bei uns vorbei kamen, winkten sie und grüßten uns. Die Menschen hatten kein Problem damit.
Nach 13 Tagen und ca 550km kamen wir an der moldawischen Grenze an!
Wir waren beide ziemlich entspannt, hatten ein gutes Gefühl. Doch gleich beim rumänischen Grenzposten erlangte uns der erste Schock. Der rumänische Grenzpolizist meinte das wir hier mit dem Rad nicht durchkämen. Er meinte wir müssten zu einem anderem Grenzübergang, der 800km (!!!) entfernt sei. Doch als wir unsere österreichischen Pässe herzeigten war alles kein Problem mehr. Der moldawische Grenzposten war danach kein Problem mehr. Es folgten drei Tage in Moldawien.
Über Drochia ging es nach Soroca und weiteres an die Grenze zur Ukraine. Die moldawische Landschaft erinnerte uns sehr an den Osten Rumäniens. Wir waren beide in den letzten Tag in Moldawien sehr nervös, da wir im Internet lasen, dass man angeblich nur mit dem Auto über den Grenzübergang in die Ukraine kommt. Hoffentlich geht alles gut...
Elias
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Am nächsten Tag raus aus Oradea, weiter Richtung Zalau, Dej und Bistrita. Wir machten gut Kilometer, das Wetter spielte auch mit, nur der Wind störte uns schön langsam. Mittlerweile bekamen wir auch einen wunderschönen Einblick in die rumänische Landschaft! Genauso wie ich es mir vorstellte, Hügel nach Hügel, extrem grün und total viele alte kleine Dörfer. Wirklich wunderschön!
Ein kleines Feuer bei einem Zeltplatz |
Nach Bistrita folgten für mich die härtesten Tage auf der Reise. Der Wind wurde immer stärker und die Steigungen ebenso. Die nächsten zwei Tage hatten wir Pässe über tausend Meter dabei. Im nachhinein stellte sich heraus, dass dies Ausläufer von den 'Karparten' waren. Der Wind blieb aufrecht, doch die Pässe ließen wir hinter uns. Ab Campulung Moldevedesec ging es weiter Richtung Suceava und Botosani. Der Wind begleitete uns dabei immer von vorne oder von der Seite. Wir wussten gar nicht mehr wie es sich anfühlt 50km ohne Wind und ohne Steigungen voran zukommen.
Wir fühlten uns beide extrem wohl in Rumänien! Die Menschen waren extrem nett. Als wir einmal an der Tankstelle standen, um das freie WLAN zu nutzen, kam ein Polizeiwagen und stellte sich neben uns. Er quatschte mich an, in weiterer Folge sagte ich ihm das ich nur englisch und deutsch spreche. Ihn interessiert dies aber nicht und sprach einfach auf rumänisch weiter. Sein Daumen ging dabei aber nach oben und wir lachten. Ich glaube, er fand unser Projekt ganz interessant. Wenn wir unser Zelt aufbauten und Menschen bei uns vorbei kamen, winkten sie und grüßten uns. Die Menschen hatten kein Problem damit.
Nach 13 Tagen und ca 550km kamen wir an der moldawischen Grenze an!
Hauptplatz in Riscani |
Elias
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Hallo Ihr Zwei, ich finde diese Aktion von Euch wirklich cool und lese mit Freude eure Einträge. ☺️ Ich begleite euch in Gedanken und wünsche euch alles, alles Gute und toi, toi, toi für diese schöne und schwere Reise. Liebe Grüße Margarethe
AntwortenLöschenHallo Margarethe!
AntwortenLöschenVielen Dank für deinen Kommentar, es freut uns sehr, dass du uns via unserem Blog verfolgst:)